Psychiatrie - NILGÜN STAUCH

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Transkulturelle Psychiatrie

Die transkulturelle Psychiatrie gewinnt, angesichts der seit den 60er Jahren anhaltenden Migration nach Deutschland, weiter an Bedeutung. Sowohl die Migranten der 1. Generation als auch die der folgenden Generationen weisen eine Zunahme an psychischen Erkrankungen auf. Die Ursachen hierfür sind vielfältig.
Jedoch erschweren Sprachbarrieren sowie unterschiedliche Sozialisationen, Traditionen und Wertevorstellungen sowohl die Diagnostik als auch die Therapie bei diesen Patienten. Soziokulturelle Unterschiede können die Kommunikation zwischen Patient und Arzt erschweren. Unterschiedliche Ausdrucksformen und Verhaltensweisen können häufig vom Arzt nicht richtig interpretiert werden.
Die Erwartungshaltung dieser Patienten und der angebotenen medizinischen Unterstützung können daher erheblich differieren und sogar dazu führen, dass die Patienten das Gefühl haben vom Arzt nicht verstanden oder nicht ernst genommen zu werden.
Die transkulturelle Psychiatrie besteht darin, sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie und im Umgang mit diesen Patienten die jeweilige Sozialisation, Tradition und Wertevorstellung zu berücksichtigen.
Die Kultursensibilität in der Versorgung schafft ein besseres Vertrauensverhältnis zwischen Patient, Arzt und Pflegekraft ermöglicht daher eine bessere Versorgung des Patienten.



 
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