Heimatpflege - NILGÜN STAUCH

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Heimatpflege

THEMEN


Muttersprachliches kultursensible Wohnen in der Gemeinde
Die Migranten, die als arbeitende Gäste in den 60er Jahren nach Deutschland kamen, haben das Rentenalter erreicht. Viele von ihnen werden hier bleiben und ihren Lebensabend in Deutschland verbringen. Wie werden sie im Alter hier wohnen können?
Ist Deutschland für diese Aufgabe ausreichend gerüstet?  

“Jeder von uns ist irgendwo Ausländer”.  

Was muss untersucht werden?
1. Welche Rolle spielt der islamische Glaube bei dem Wohn- und Pflegeverhalten hinsichtlich der Hygiene, Essgewohnheiten, Intimitäten bis zu Tod und Trauer?
2. Sind die vorhandenen Senioren- und Pflegeheime in München/Bayern momentan in der Lage, die kultursensible Pflege für die muslimischen Migranten zu gewährleisten?
3. Was muss in Bezug auf Wohnen und Pflegen, sowie Wohnalternativen im Alter geschehen, damit auch muslimische Migranten die ambulante und stationäre Pflege in München/Bayern bedenkenlos annehmen, ohne dabei ihre religiösen Gefühle (und Pflichten) zu vernachlässigen?

Es scheint, dass diese Menschengruppe in der Gesellschaft noch zu wenig Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Die weiteren Fragen sind z. B. inwieweit die Krankenhäuser und Pflegeheime dafür geeignet sind, zahlreiche ältere ausländische Mitbürger/innen zu betreuen und zu pflegen. Alleine kommen sie auch nicht zu Recht, weil sie aufgrund des fortgeschrittenen Alters, einer plötzlichen Krankheit oder infolge eines Unfalls oder durch den plötzlichen Tod des Partners zu einem Pflegefall werden.
Um auch zu Hause von Pflegediensten der ambulanten Pflegeteams versorgt werden zu können, muss man eine gewisse Selbständigkeit besitzen. Manchmal ist aber dieses Minimum an Selbständigkeit nicht mehr vorhanden.

Meine Themen sind Beratung, Begleitung und Hilfen muttersprachliches, kultursensibles Wohnen in der Gemeinde.
Ich möchte die Ambition zu dieser Thematik der Pflege der migrierten Muslims unter Berücksichtigung der islamischen Religion Ratschläge und Konzepte zusammenzustellen, die bei dem Entwurf und der Realisierung solcher Einrichtungen und auch der exakten Auswahl des Personals und deren Ausbildung, Schwerpunkte setzen, damit diese sinnvoll ihren Dienst an pflegebedürftigen, älteren Muslime verrichten können.

“Heimat ist dort, wo das Herz und die Seele sich wohlfühlen”.

Meine Arbeit soll ein wenig dazu beitragen, dass man diese Menschen in der Altenhilfe besser versteht, deren Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse unter Berücksichtigung des islamischen Glaubens und deren Tradition bei Errichtung solcher Einrichtungen beachtet, damit sich diese Menschen, die aus einem anderen Kulturkreis kommt, wohlfühlen. Der Begriff Heim soll ein Gefühl von Heimat vermitteln.


 
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